F.A.N. goes Consumenta

26.10.2021

Auf der diesjährigen Messe "Consumenta" wird auch die F.A.N. vertreten sein.

 

Wann: Vom 30. 0ktober bis zum 7. November.

Wo: Im Nürnberger Messezentrum, Halle 1, Stand D34, D35.

 

Neben dem Boot selbst, bietet der FAU-Stand aber auch vieles mehr: ein römisches Geschütz (Scorpio), Schilde, eine römische Esse und eine römische Hobelbank u.a.

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Programm auf der Consumenta.pdf
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F.A.N. trifft auf Sturm

21.10.21 

Heute traf der Sturm "Ignatz" auf unser Römerboot. Die F.A.N. überstand die Begegnung, doch Neptun forderte ein Opfer...

Video: Margit Schedel

Neuronale Bildsynthese

14.10.2021

Auf Basis einiger Fotoaufnahmen haben Darius Rückert et al. vom Lehrstuhl für Graphische Datenverarbeitung (FAU, https://www.lgdv.tf.fau.de/) mittels neuronaler Bildsynthese eine 3D-Animation zur F.A.N. generiert.

Publikation: https://arxiv.org/abs/2110.06635

Video über die eingesetzte Technik: https://youtu.be/WJRyu1JUtVw

F.A.N. zurück im Wasser

08.10.2021

Das kaiserzeitliche Römerboot der FAU, die Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.), ist wieder im Wasser! Zuvor waren nach einem Pilzbefall aufwendige Reparaturmaßnahmen zu absolvieren. Anschließend galt es die enkaustische Malerei aufzutragen. Ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Wir konnten mit unserer aktuellen Mixtur jedoch einen höheren Widerstand gegen Hitze erreichen und historisch nicht verifizierbare Ingredienzien ausschließen. Ein britisches Filmteam hat uns dabei begleitet, wie wir auf dem Altmühlsee wieder ruderten und segelten.

 

Artikel über die Reparaturen

 

Photos: Mathias Orgeldinger

Konstruktion eines neuen Geschützes

12.09.2021

Wir sind gerade dabei im Rahmen einer Forschungsarbeit ein weiteres Geschütz (Typ Orsova) aus römischer Zeit zu rekonstruieren. Der Ständer und die Lafette nehmen langsam Gestalt an.

Abbildungen unserer Variante sind auf der Trajansäule zu entdecken. 

Fortschritte bei der Sanierung der F.A.N.

12.09.2021

Steuerbord wurden ganze Planken, die vom Pilz befallen waren, herausgenommen und ersetzt. Es wurden zwei Plankennähte (Breite 3 cm) ausgesägt. Die Nuten wurden verklebt, mit der alten Eichenfeder oder mit einer neuen. Es soll keine Feuchtigkeit als Nährboden für den Pilz mehr existieren. Dann wurden steuerbord wie auch backbord an den Nähten Leisten eingepasst und mit Epoxy Harz verklebt.

Die nächsten und letzten Schritte sind:

1) Kalfatern

2) Nähte mit Epoxyharz verkleben

3) Fungizide Mittel einstreichen

4) Bemalung: unterhalb der Wasserline Antifouling Schwarz, oberhalb der Wasserlinie antike Enkaustik mit neuer Rezeptur.

Tests mit römischem Scorpio

18.08.2021

Wir haben kürzlich wieder mit unserem Scorpio (für die Römische Kaiserzeit belegt) experimentiert und eine saubere Testreihe erzielt. Die Austrittsgeschwindigkeit lag konstant bei 40 m/s (144 km/h). Wir hatten keine Mühe, das Ziel zu treffen.

Gastgeber war die Königlich Privilegierte Schützengesellschaft von 1408 Kitzingen.

 

Fotos und Video: Alexander Hilverda

Workshop on Roman Handicraft

05.07.2021

From 22 to 23 July there will be a workshop at the boat building site in Gunzenhausen. The workshop takes place from 10 am to 5 pm. It will  deal with Roman crafts in general.
 
The workshop will focus on two main topics:
Our blacksmith will demonstrate different blacksmith techniques that will also be explained.
One of the highlights will be the two boat builders from Roskilde (Denmark). They have already been involved in the reconstruction of Viking ships and will explain ancient and pre-modern boatbuilding methods in individual steps during the event and discuss them with our craftsmen.
Depending on the corona regulations, visitors can practise these methods by themselves, or these methods will be demonstrated by the experts themselves.
 
The workshop is open to the public and will be held in English. Registration by e-mail:
zuv-roemerboot@fau.de
 
The workshop will take place at our boat building site in Gunzenhausen:
Schlungenhof Lake Centre
Seestraße 17,
91710 Gunzenhausen

Bau-Doku zur F.A.N. – Finale Episode

26.06.2021

In der letzten Folge geht es um die Taufe und den Stapellauf des Bootes.

 

Wer selbst mal Lust verspürt, am Bau eines Römerbootes mitzuwirken, der kann sich gerne als Freiwilliger melden, unter: zuv-roemerboot@fau.de. Denn am Altmühlsee (Seestraße 17, 91710 Gunzenhausen) wird derzeit ein spätantikes Patrouillenboot gebaut: die Danuvina Alacris.

Bau-Doku zur F.A.N. – Episode 15

18.06.2021

Nach anderthalbjähriger Planungs- und Bauzeit war es endlich soweit: Das Boot wurde dem Wasser übergeben.

Bau-Doku zur F.A.N. – Episode 14

11.06.2021

In der 14. Folge von "Rudern wie die Römer" steht die Bemalung im Zentrum: Welche Bestandteile wurden in der F.A.N.-Bemalung verwendet und worauf basiert die Farbwahl?

Römischer Ofen trotzt Unwetter

09.06.2021

 

Gestern fegte ein Unwetter über unseren römischen Ofen hinweg, Äste brachen über ihn herein. Doch wie ihr seht, konnten wir ihn befreien und er hat glücklicherweise keinen Schaden genommen!

Fotos: Peter Schedel

Römischer Ofen am Altmühlsee installiert

04.06.2021

Wir haben unseren römischen Ofen jetzt am Altmühlsee installiert. Wie man sieht war er auch schon in Gebrauch. Vor einiger Zeit haben wir damit sehr schmackhaftes panis militaris gebacken! Es folgt noch der Bau einer Hütte um den Ofen herum.

Am Altmühlsee wird zur Zeit im Rahmen eines EU-Projektes ein spätantikes Römerboot gebaut. Es wurde Danuvina Alacris ("lebendige Donau") getauft.

Rudern wie die Römer – Episode 13

04.06.2021

In der 13. Folge wird ein maßstabsgetreues Miniatur-Modell der F.A.N. im Strömungskanal auf seine Fahreigenschaften getestet.

Rudern wie die Römer – Episode 12

29.05.2021

In diesen Tagen muss die F.A.N. einiges über sich ergehen lassen. Zunächst wurde sie von einem Pilz befallen, dem Zaunblättling. Anschließend mussten wir das ganze Boot mit Trockeneis bestrahlen und einige Holzpartien heraussägen.

Es wird noch etwas dauern, bis das Boot zum alten Glanz zurückkehrt, daher gibt es jetzt erstmal einen Kontrast.

In der 12. Folge der Doku zum Bau der F.A.N. geht es um die Riemen und Ruder. Viel Spaß beim Schauen!

Schädlingsbehandlung mit Trockeneis

28.05.2021

Die F.A.N. ist seit einiger Zeit von einem Pilz, dem Zaunblättling, befallen. Er greift primär Nadelhölzer an, also z.B. die Planken der F.A.N. Mit der Zeit nimmt er dem Holz die ganze Substanz und damit auch die Schwimmfähigkeit eines Bootes. Von Experten wurde uns die Behandlung mit Trockeneis empfohlen. Seit drei Tagen sind wir nun damit beschäftigt. Bestimmte Holzpartien sind verloren und müssen herausgelöst werden. Anschließend müssen wir das Boot noch antifugizid imprägnieren. Wir sind aber optimistisch, dass die F.A.N. noch zu retten ist.

 

Fotos: Miriam Sapio

Neue Folge zum Bau der F.A.N.

23.05.2021

Episode 11 der Doku "Rudern wie die Römer" beschäftigt sich mit dem Boden und den Befestigungsnägeln.

Selbstgebackenes panis militaris

20.05.2021

Im Rahmen eines Studierendenseminars haben wir einen römischen Ofen gebaut und konnten ihn kürzlich endlich ausprobieren. Wir haben mit unterschiedlichen Broten experimentiert und uns für das panis militaris (nach Junkelmann) entschieden. Wir haben grobes Dinkelschrot als Grundlage genommen, dieses musste erst noch weiter zerstoßen werden. Von diesen ca. 12 cm großen Brote konnte wir 15 gleichzeitig im Ofen backen. Das Resultat war hervorragend, es hat allen geschmeckt! Der Ofen eignet sich für zwei Backvorgänge, beim ersten können zwischenzeitlich Temperaturen von 220-240° erreicht werden.

Rückkehr an den Altmühlsee

17.05.2021

Die F.A.N. geht aus ihrem Winterlager in Arberg zum Altmühlsee zurück. Zuvor wurden umfangreiche Wartungsarbeiten durchgeführt. Das Boot ist trotzdem in einem schlechten Zustand, da es von einem Pilz (Zaunblättling) befallen wurde. Einige Planken werden entfernt werden müssen, außerdem werden die betroffenen Stellen mit Trockeneis bearbeitet.

Video von Margit Schedel

Videoserie: Bau der F.A.N. – "Die Duchten"

14.05.2021

In der 10. Folge von "Rudern wie die Römer" kann man sehen, wie die Duchten (Sitzbänke) in das Boot eingefügt werden.

Videoserie: Bau der F.A.N. – Folge "Der Innenausbau beginnt"

08.05.2021

In der neunten Folge von Rudern wie die Römer "Der Innenausbau beginnt" steht die Anordnung der Bodenwrangen und Spanten im Zentrum.

Videoserie: Bau der F.A.N. – Folge "Holznägel und Bodenwrangen"

01.05.2021

In der achten Episode geht es darum, wie Holznägel hergestellt werden und wie es mit ihnen gelingt, Bodenwrangen zu befestigen.

Videoserie: Bau der F.A.N. – Folge  "Die Planken"

23.04.2021

In der siebten Episode von "Rudern wie die Römer" werden die Planken ins Zentrum gerückt: Mit welcher Technik werden sie angebracht? Wie lassen sie sich biegen?

Videoserie: Bau der F.A.N. – Folge 6 "Die offizielle Auftaktveranstaltung"

16.04.2021

In Episode sechs von "Rudern wie die Römer" steht die offizielle Auftaktveranstaltung zum Bootsbau der F.A.N. im Fokus. Der Präsident der FAU, Prof. Dr. Joachim Hornegger spricht das Geleitwort, während der Projektleiter, Prof. Dr. Boris Dreyer ein Trankopfer vollzieht.

Videoserie: Bau der F.A.N. – Folge 5 "Die Arbeiten beginnen"

09.04.2021

Die fünfte Folge von "Rudern wie die Römer" beschäftigt sich mit dem Aufbau des Bootsbauplatzes und den ersten Bauphasen (Gerüst- und Mallenbau).

Videoserie: Bau der F.A.N. – Rekonstruktion der Funde

01.04.2021

Die vierte Folge der Videoserie "Rudern wie die Römer" beschäftigt sich mit der Rekonstruktion der Oberstimmer Funde. Diese waren das Vorbild für den Bau der F.A.N.

Videoserie: Bau der F.A.N. – Im Sägewerk

29.03.2021

In der dritte Folge, "Im Sägewerk" geht es darum, wie Holzstämme zu Planken gefertigt werden.

 

Für den Bau des spätantiken Römerbootes "Danuvina Alacris" im EU-Interreg DTP Projekt "Living Danube Limes" werden Freiwillige gesucht. Interessierte melden sich bitte unter zuv-roemerboot@fau.de

LDL-Newsletter Teil 1

25.03.2021

Die erste Ausgabe, in deutscher Übersetzung, führt in das EU-Interreg DTP Projekt "Living Danube Limes" ein und stellt die 19 Projektpartner vor. Außerdem berichtet der Newsletter über erste Projektaktivitäten: das Kick-off-Meeting (Aug. 2020), das Fokusgruppentreffen in Deutschland (Sept. 2020), das lokale Kick-off-Event am Altmühlsee (Sept 2020), den Bootsbauworkshop (Dez. 2020) und den bisherigen Verlauf im Bau der Danuvina Alacris.

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Videoserie: Bau der F.A.N. – Teil 2

22.3.2021

Die zweite Folge der Dokumentation über den Bau der Friedericiana Alexandrina Navis beschäftigt sich mit dem Holz: Warum ist gerade Eiche so wichtig?

Videoserie: Bau der F.A.N. – Teil 1

12.03.2021

Zum 275-jährigen Jubiläum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde ein römisches Patrouillenboot nachgebaut – die Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.). In ungefähr 13 Wochen wird ein Buch rund um die F.A.N. erscheinen. Aus diesem Anlass möchten wir mit einer 13-teiligen Video-Serie den Bau noch einmal aufleben lassen.

Spanntests mit dem Scorpio

11.03.2021

Derzeit bemühen wir uns darum, die Leistungsfähigkeit des Scorpios zu optimieren. In diesem Kontext wurden Spanntests durchgeführt.

Auf Bild Nr. 1 (Nummerierung: links nach rechts, oben nach unten)  wurden die eingespannten Hanfseile um eine Eineinviertel-Umdrehung verdreht. Eine Kranwaage maß die Zugrakft: 111 kg. Mit anderer Anordnung, über eine Sehne und mithilfe der Kranwaage, sollte die Kraft eines Armes gemessen werden: 55,5 kg (Bild Nr. 3). Zum Einsatz kam Hanfseil (Bild Nr. 1, 2, 6, 9) und Rosshaar (Bild Nr. 5, 6, 7). Die Spanntechnik ist zwar die gleiche, doch kommen beim Hanfseil mehrere Schlaufen zum Einsatz, während das Rosshaar ein zusammenhängendes Seil bildet. Bild Nr. 11 zeigt den Scorpio frontal auf dem Boden stehend, so konnten die Torsionsbuchsen besser bespannt werden. Auch der dafür eingesetzte Stab ist auf dem Bild zu erkennen.

 

Fotos: Alexander Hauenstein

18 Eichen für die Danuvina Alacris

21.01.2021

Im Zuge des Baus des spätantiken Patrouillenbootes "Danuvina Alacris" mussten in den letzten Tagen unter erschwerten Wetterbedingungen 18 Eichen mit etwa 50 cm Durchmesser und bis zu 21 m Länge geschnitten (gegattert) und anschließend gestapelt (geschlichtet) werden. Dazu war eine mobile Spezialsäge aus Bremen im Einsatz. Insgesamt, einschließlich des Krummholzes, kommen wir damit auf 74 Kubikmeter Eiche. 1 Kubikmeter Eiche wiegt etwa 1,3 Tonnen, wenn feucht. 

Bis man die Eiche aufschneidet, kann man nicht sehen, wie gut die Qualität ist. Letztlich hat aber alles gut geklappt.

 

Foto- und Videomaterial: Margit Schedel.

Tunicae für Danuvina Alacris

19.01.2021

Für die Mannschaft der Danuvina Alacris im EU Interreg DTP Projekt "Living Danube Limes" haben wir Tunicae fertigen lassen, so sehen sie aus!

Imagefilm der F.A.N.

22.12.2020

Seit dem Baubeginn 2016 fasziniert die Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) gleichermaßen Jung und Alt, Experten und Laien, Geschichtsinteressierte und Fans der experimentellen Archäologie. In diesem Imagefilm präsentiert die Professur für Alte Geschichte bislang unveröffentlichtes Material und Prof. Dreyer berichtet von diesem außergewöhnlichen Projekt.

Workshop 14.12.2020

Von den archäologischen Funden zur Rekonstruktion:

 

Die Herausforderungen der Rekonstruktion einer Lusoria und die „Danuvina Alacris“ im Rahmen des EU Interreg DTP Projektes „Living Danube Limes“

 

Was bedeutet es, ein Boot historisch zu rekonstruieren, wenn kein vollständiges antikes Wrack vorliegt? In den Beiträgen des Workshops werden die Bedingungen des Nachbaus, die Vorbilder und Funde in Mainz, vorangehende Rekonstruktionen und die Möglichkeiten, nicht erhaltene Schiffsbestandteile zu rekonstruieren, vorgestellt und diskutiert.

 

Im Zeitraum von 14 bis 17:15 Uhr referieren: Prof. Dr. Boris Dreyer (Erlangen), Dr. Ronald Bockius (Mainz) und Dr. Timm Weski (München).

 

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung. Veranstaltungssprache ist Englisch, es wird eine simultane Übersetzung ins Deutsche geben.

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Römischer Hobel im Projekt "Living Danube Limes"

04.11.2020

Für den Bau eines Holzbootes muss grundsätzlich viel gehobelt werden, so auch im Falle der Danuvina Alacris. Hierfür wurde ein römischer Hobel originalgetreu rekonstruiert, der auch schon reichlich im Einsatz war: beim Hobeln zahlreicher Riemen. 

Schild im Projekt "Living Danube Limes"

 

 

 

 

 

 

 

09.10.2020

Dieser von Holger Ratsdorf gebaute Schild dient als Vorbild für die Schilde, welche beim spätantiken Boot "Danuvina Alacris" (EU Interreg-Projekt "Living Danube Limes") eingesetzt werden. Er wurde detailgetreu nach einem antiken Fund in Ägypten erstellt.

Frankenfernsehen über Attacke auf die F.A.N.

05.10.2020

Heute ab 18 Uhr berichtet das Frankenfernsehen über die vor zwei Wochen stattgefundene Attacke auf die F.A.N. Thema dieses Beitrags ist auch der Bau des neuen Bootes, der Danuvina Alacris. Der Beitrag kann über den folgenden Link in der Mediathek eingesehen werden:

https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/roemerboot-der-fau-wird-opfer-einer-mutwilligen-sabotage-aktion/

Danuvina Alacris: Gründungs des Bootsbautrupps

04.10.2020

Am Freitag gründeten wir eine Baueinheit (15 Personen) für das neue Boot, die Danuvina Alacris, und eine (teiberittene) Römereinheit (10 Personen) des 2. Jh.s.  Zu späterer Zeit wird noch eine zur Betreuung der Danuvina Alacris hinzukommen. Auch setzten wir unsere Bauarbeiten fort, hauptsächlich wurden Riemen zugeschnitten. Das Frankenfernsehen war auch vor Ort und wird hierüber, aber auch über den Anschlag auf die F.A.N. berichten.

3D-Modell der Danuvina Alacris

30.09.2020

Im Kontext des EU-Interreg Projektes "Living Danube Limes" hat der Lehrstuhl Graphische Datenverarbeitung der FAU Erlangen-Nürnberg ein 3D-Modell erstellt, welches die beiden Wracks, die als Vorbild dienen, mit der modernen Rekonstruktion verbindet. Die Daten für die Wracks © wurden vom RGZM (Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz) bereitgestellt.

Lokaler Kick-Off Projekt "Living Danube Limes"

24.09.2020

Der lokale Kick-Off für das EU Interreg-Projekt "Living Danube Limes" war ein großer Erfolg. Trotz der Corona-Restriktionen kamen zahlreiche BesucherInnen, um sich über das neue Projekt zu informieren und ein Stück Geschichte zu erfahren. Zahlreiche Aktivitäten luden dazu ein: Die F.A.N. stand für Rudertouren bereit, ein Schmied demonstrierte römische Techniken, ein nachgebauter Scorpio ließ einblicken in das römische Militärwesen und Reenacter ließen die römische Antike Wirklichkeit werden.

Einige Vorbereitungen für den Kick-Off...

23.09.2020

EU Interreg-Projekt "Living Danube Limes", lokaler Kick-Off am 24.9. in Schlungenhof

1.9.2020 

Das lokale Kick-Off des EU Interreg-Projekts "Living Danube Limes" wird am 24.9. ab 14 Uhr in Schlungenhof (Seestrasse 17) stattfinden.

Aus dem Programmtext des Flyers:

"Nach einleitenden Worten der Projektteilnehmer*innen, Vertreter*innen der Stadt Gunzenhausen und der FAU, folgen Vorführungen von Reenactoren römischer Legionseinheiten des 2. und 4. Jh. Die Besucher*innen können den Schmieden und den römischen Bootsbauer*innen zusehen und sich auch als Freiwillige für den Bootsbau und für eine neu entstandene römische Reenactor-Einheit eintragen lassen. Die F.A.N., das erste Römerboot der FAU, wird an diesem Tag zu ihrem alten Standort am Altmühlsee zurückkehren."

 

Die Veranstaltung ist öffentlich, Besucher*Innen sind herzlich willkommen.

 

Die Veranstaltung ist nach derzeitigen Bedingungen für COVID 19 und aktuellen Hygieneregeln geplant. Es können sich kurzfristig Änderungen ergeben. In diesem Fall wird an dieser Stelle auf sie aufmerksam gemacht.

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Roemerboot_Flyer_Kick-off_24.9.pdf
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Exkursion Mainzer Schifffahrtsmuseum

23.06.2020

Im Rahmen des neuen Bootsprojektes "Living Danube" waren wir gestern im Mainzer Museum für antike Schifffahrt zu Besuch, um das Wrack und die Replik für ein 3D-Modell aufzunehmen.

Living Danube: Professur für Alte Geschichte an europäischem Projekt beteiligt

08.06.2020

 

Mit einem maßgeblichen Teilprojekt unterstützt die Professur für Alte Geschichte das Interregprogramm „Living Danube“. Ziel des Hauptprojekts ist es, den Donauraum als Region begreifbar zu machen und das Kulturerbe des Römischen Reiches mit Museen und gelebter Geschichte zu bewahren. Im Rahmen seines Teilprojekts „Invest“ wird Prof. Boris Dreyer ein antikes Boot bauen, das auf der Donau unterwegs sein wird, um über die römische Kultur zu informieren. Das Teilprojekt wird mit weit über 900.000 Euro für eine Laufzeit von zwei Jahren gefördert.

 

 

Als einzige deutsche Universität ist die FAU am Interregprogramm „Living Danube“ beteiligt. Interreg ist ein Programm der europäischen Regionalpolitik und fördert Projekte zur regionalen Entwicklung, die über Staatsgrenzen hinausgehen, hier: die Donauregion. Die insgesamt über 30 Projektpartner sind wissenschaftliche Institutionen der Anrainerländer der Donau bis zum Schwarzen Meer, die wichtige Aufgaben im Sinne des gemeinsamen Gesamtziels übernehmen. Die Fördersumme für deren Umsetzung beträgt rund 3,2 Millionen Euro.

 

„Living Danube“ baut auf vorherige Projekte auf und arbeitet daran, den Grundstein für eine europäische Donaulimes-Region mit einer eigenen kulturellen Identität zu legen. Der Fluss – sowie über die Altmühl vorgeschaltet auch Mittelfranken – verbindet mehrere europäische Länder, die dadurch über ihre Grenzen hinweg eine gemeinsame Geschichte haben. Als Kernelement des Römischen Reiches führt die Donau entlang der einstigen römischen Militärgrenze mit seinen Grenzwällen und Kastellen, auch am mittelfränkischen rätischen Limes mit dem nördlichsten Punkt Gunzenhausen. Genau diese Kulturstätten sollen in Kombination mit einem Angebot aus kulturellen und pädagogischen Aktivitäten besser genutzt werden, um Geschichte erlebbar zu machen.

 

Das Teilprojekt „Invest“ widmet sich daher der Wissensvermittlung per Römerboot. Prof. Dr. Boris Dreyer, Professor für Alte Geschichte, hat mit seinem Team und Unterstützung weiterer Disziplinen bereits Erfahrung im Bau eines solchen Bootes, das als der authentischste Nachbau eines Patrouillenboots der frühen Kaiserzeit gilt. Mit seiner Expertise und der vorhandenen Logistik bringt er alle Voraussetzungen mit, um ein spätantikes Patrouillenboot des Typs „Lusoria“ mit historischer Bauweise nachzubilden.

 

 

Mit Unterstützung der FAU, des Bezirksmittelfranken und nicht zuletzt der Stadt Gunzenhausen und des Zweckverbands Altmühlsee werden die logistischen Begebenheiten am Altmühlsee bei Gunzenhausen ausgebaut. Da gerade in Franken das Interesse an der römischen Vergangenheit groß ist, konnten u.a. der Bezirk Mittelfranken sowie die Sparkasse Gunzenhausen als Sponsoren gewonnen werden, um den Bau einer Bootshalle in der Nähe von Gunzenhausen zu finanzieren. Sobald das Boot fertiggestellt ist, wird es während der Projektzeit von 30 Monaten sowie darüber hinaus weitere sieben Jahre als Beispiel für gelebte Geschichte entlang der Donau unterwegs sein, um an weiteren Projektstandorten die damalige Arbeitswelt sowie die römische Bauingenieurskunst und das Militärwesen der Öffentlichkeit näherzubringen. Bis dahin wird regelmäßig an diesem Ort, auf den Homepages der Professur für Alte Geschichte und über die sozialen Medien über den Baufortschritt berichtet. 

 

Kristine Bischof (Dekanat Phil. Fak. der Friedrich-Alexander-Universität Erl.-Nbg.)

Living Danube

24.05.2020

Das Brüsseler Interreg Programm hat mit Beschluss vom 21.5. den Antrag „Living Danube”, an dem die Professur für Alte Geschichte maßgeblich beteiligt ist, angenommen. Lt. Antrag umfasst die Fördersumme 3,2 Mio Euro. Nähere Informationen erfolgen bald.

Berichterstattung auf Facebook und Instagram

23.05.2020

Auf Facebook und Instagram wird laufend über die aktuellen Bootsarbeiten informiert und auf Ereignisse des letzten Jahres zurückgeblendet (jeden Donnerstag). Außerdem findiet jeden Samstag ein Boots-Quiz statt.

 

Link zu Facebook

Instagram: #roemerbootfau

War es Varus?

05.03.2020

In der aktuellen Ausgabe von Spektrum Geschichte wird die Varus-Schlacht thematisiert. Dabei kommt als Experte auch Prof. Dreyer zu Wort. Der Beitrag kann nachfolgend eingesehen werden.

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Spektrum_Geschichte_Varus.pdf
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„Eine gute Welle für die Kleinen Fächer“

05.03.2020

Im Rahmen der Kleine-Fächer-Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird die Professur für Alte geschichte (Prof. Dreyer) mit den beiden Projekten "Römerboot" und "Schülerkontaktstudium" gefördert.

Hierzu ist auf der Webseite der HRK ein neuer Artikel erschienen:

https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-wochen-an-deutschen-hochschulen/aeltere-beitraege/beitrag-vom-29012020/

Sommerplan 2020

14.02.2020

 

vom 1.4. bis 1.5. am Altmühlsee

am 1.5. am Rothsee (Fitnesstag)

vom 2.5. bis 30.5. Altmühlsee

vom 30.5. bis 11.6. auf dem Main / Mainlimes

von 11.6. bis August Dechsendorfer Weiher

F.A.N. im finnischen Fernsehen

14.01.2020

In der Doku-Serie „Ellan Mastika“ (Ellas Reisen) des Finnischen Fernsehens (Via Claudia, Limes) wird auch die F.A.N. thematisiert. Erschienen und online abrufbar sind die ersten sieben Folgen. Wöchentlich wird eine neue Folge hinzukommen. Parallel zum ersten finnischen Programm wird die Sendung auch in Schweden, Norwegen und Dänemark ausgestrahlt.

 

Im Bild ist die F.A.N. in folgenden Zeiträumen:

- Folge 1-7: immer kurz ab Min. 0:13

- Folge 3: ca. in der 26. Minute

- Folge 7: Minute 27:30 

- Folge 5: 6:50 bis 11:37

 

 

Unter folgendem Link kann die fünfte Folge angesehen werden, nach herunterscrollen auf der verlinkten Seite sind auch die restlichen Folgen anschaubar:

https://areena.yle.fi/1-4469156

 

Ein kleiner Jahresrückblick

20.12.2019

 

Liebe F.A.N.s,

 

das Jahr neigt sich dem Ende, Grund genug für uns, ein kleines Fazit zu ziehen. Wir haben dazu ein Video erstellt, das einige (nicht alle) Aktivitäten der Professur für Alte Geschichte in den Blick nimmt. Darin ist auch bisher unveröffentlichtes Material enthalten.

 

Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bis 2020!

 

https://www.geschichte.phil.fau.de/department-geschichte/lehrstuehle-und-personen/professur-fuer-alte-geschichte/

https://www.facebook.com/roemerbootFAN/

http://www.kontaktstudium.phil.fau.de/

https://meinstudium.fau.de/studium/schuelerkontaktstudium-sks/

 

Lange Nacht der Wissenschaften

Außerdem war das Institut Alte Geschichte Erlangen noch an anderen Projekten beteiligt, u.a. an epigraphischen Ausgrabungen in der Türkei und an dem Projekt "Schülerkontaktstudium", bei dem Gymnasiasten der Oberstufe Grundwissen und -fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt werden. Mit über 40 beteiligten W-Seminaren erzielte das Projekt dieses Jahr erneut einen Teilnehmerrekord.

 

Türkei, Metropolis

 

Besichtigung der Agora in Smyrna.

 

Ausgrabungen in Nikaia

 

Besuch von Troia

 

Unterwegs zwischen den Stätten...

 

Schülerkontaktstudium Prämierung der drei besten Arbeiten und Blick in den Hörsaal

Beginn der Winterarbeiten

23.11.2019

Es wurde folgendes gemacht: Schiff außen gesäubert, das Boot auf die Pallung gehoben, das Rahsegel zum Trocknen aufgehängt, der Mast aus dem Boot gehoben, das Boot ausgeräumt, einschl. Greding. Es wurden die Riemen und die Steuerruder lackiert und die Lackierung der Bodenteile begonnen.

Jahresberichte des Vereins

04.11.2019

Die Jahresberichte des vereins können nachfolgend eingesehen werden:

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Jahresberichte des Vereins.pdf
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"Die Römer zu Wasser"

09.10.2019 (letztes Update: 04.11.2019)

Am ersten Oktober-Wochenende veranstaltete die Limesfachberatung (Bezirk Mittelfranken) eine gut besuchte Tagung zur römischen Schifffahrt, an der auch lokale Politiker teilnahmen. Prof. Dreyer hielt einen Vortrag über das F.A.N.-Projekt ("Das Römerboot Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.). Ein wissenschaftliches Projekt: Bau, Tests und Fahrten"). Im Anschluss lud die F.A.N. die Tagungsteilnehmer dazu ein, auf dem Altmühlsee antike Rudertechniken zu erproben – unter widrigen Wetterverhältnissen und in Konkurrenz zu alternativen Fortbewegungsmitteln (siehe Bildergalerie).

 

Medienberichte:

 

Bericht des Verbandes „Die Limes-Cicerones“, kuratiert vom Archäologischen Landesmuseum und der Deutschen Limeskommission:

http://www.limes-cicerone.de

 

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Lange Nacht der Wissenschaften

21.10.2019

Auch wir waren bei der Langen Nacht der Wissenschaften vertreten – mit dem Boot selbst, einer Virtuellen Realität und Infoständen.

Für uns begann die Lange Nacht von Samstag auf Sonntag allerdings schon frühmorgens. Hier traf man sich für die Fahrt zum Altmühlsee. Denn von dort musste die F.A.N. erst geholt werden und dorthin, genauer gesagt ins Winterquartier in Arberg, wurde es am Sonntag auch wieder zurückgebracht. Es folgte die Teilnahme am Kinderprogramm und anschließend die Lange Nacht selbst. Unser tatkräftiger Einsatz hat sich aber gelohnt: der Andrang war permanent sehr groß.

Man konnte sich an unseren zwei Ständen nicht nur bei den zahlreichen Helfern über das Projekt informieren, sondern es auch am eigenen Leib erfahren: Vom Trockenrudern über das Anprobieren einer Legionärsausrüstung bis hin zur virtuellen Begehung des Römerbootes (Nachbau und Wrack) und vieles mehr war für jeden etwas dabei.

 

Allgemeine Berichterstattung über die Lange Nacht der Wissenschaften (mit F.A.N.):

https://www.nordbayern.de/region/blog-zur-nacht-der-wissenschaften-das-alles-gab-es-zu-entdecken-1.9439586

https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/alle-informationen-uber-die-lange-nacht-der-wissenschaften-1.9388765

F.A.N. in "Ancient Warfare"

18.10.2019

In „Ancient Warfare“, einer Zeitschrift für antike Militärgeschichte, ist ein aktueller Beitrag  von Prof. Dreyer zu unserem Römerboot-Projekt erschienen.

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Ancient Warfare_13.2.pdf
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